Samstag, 22. Januar 2011

Das Bremer Loch

Nein, es geht nicht ums Bremer Haushaltsloch.
Es geht um eine der jüngsten Bremer Sehenswürdigkeiten - und eine der beliebtesten: Links neben der Bremischen Bürgerschaft befindet sich etwas im Fußboden, dass auf den ersten Blick aussieht wie ein Gullydeckel. Tatsächlich aber handelt es sich um 'Deutschlands erste unterirdische Spendendose'.

Nein, hier wird nicht versucht, das Bremer Haushaltsloch zu stopfen. Das 'Loch' ist ein Projekt der Wilhelm-Kaisen-Bürgerhilfe, die das Geld an unterschiedliche Einrichtungen weiterleitet.

Nein, für das Haushaltsloch würde das Geld nicht reichen. Aber erstaunlich viel ist es doch: Pro Jahr kommen auf diese Weise über 15.000 Euro zusammen.
Und der Einwurf lohnt: bei jeder noch so kleinen Spende ertönt wildes Geschrei der Bremer Stadtmusikanten, die der Reihe nach zu hören sind.

Denn: "Kreih nich, jaul nich, knurr nich, segg i-aa, doh wat in't Bremer Loch (Kräh' nicht, jaule nicht, knurre nicht, sage ja, tu' was ins Bremer Loch)."
Besonders schön anzusehen sind die kleinen Kinder, die mit Zahnlückengrinsen ihre Opas fragend angrinsen und die kleinen Hunde, die allesamt den Kopf schief legen um dann das Loch anzubellen...

Wer wissen möchte, wie die vier Tiere unter das Pflaster kamen, findet unter www.bremer-loch.de eine Antwort - natürlich erst nach einer kleinen Spende....Das offizielle Video findet sich auf der Webpräsenz der Firma Göllner, die das Ganze entwickelt hat: www.thomasgoellner.de

Kommentare:

  1. Ich werde demnächst mal was reinwerfen und mich mit unserem Pudel daneben stellen.
    :-)
    Schönen Sonntag!
    :-)))

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  2. Du hast geschrieben: Denn: "Kreih nich, jaul nich, knurr nich, segg i-aa, doh wat in't Bremer Loch (Kräh' nicht, jaule nicht, knurre nicht, sage ja, tu' was ins Bremer Loch)."
    Es heißt aber: "[...] knurre nicht, sage i-aa [...]" also das i-A vom Esel :-)

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