Montag, 21. November 2011

Käpt'n Hook's rechter Arm? Balkenhol's 'Seemannsarm' in Bremerhaven!

Was liegt denn da in Bremerhaven rum? Ein Holzbein - äh - -arm.

Wem der wohl gehört? Mal sehen...Wir haben rissige Hände...große, kräftige Hände - also ein Arbeiter! Wir haben gegerbte Haut - Wind? Salzwasser? Zu viel Sonne? Auf jeden Fall arbeitet er draußen. Muskulöse Arme - also harte Arbeit. Landwirt? Seemann? Bauarbeiter?
Da, noch ein Hinweis - eine Tätowierung auf dem Unterarm, linkisch ausgeführt - selbstgemacht, fernab der Heimat? Eine nackte Frau - wohl zu viel Kerle um ihn herum. Also eher Seemann als Landwirt.
Macht ja auch Sinn, so vor dem Deutschen Schiffahrtsmuseum...



Ein Kunstwerk zum Anfassen von Stephan Balkenhol, der dem 'einfachen Mann' ein Denkmal setzt - so wie auch mit dem 'Mann mit Vogel' in Bremen.

Dienstag, 15. November 2011

Der Spuckstein im Radio

Jeden Sonntag geht es in der Kindersendung 'Zebra 4 forscht' von 'Radio Bremen 4' um ein spannendes Thema. Vergangenen Sonntag wurde es ganz schön schaurig und auch ein bisschen eklig, es ging nämlich um den Spuckstein - und dieser macht seinem Namen alle Ehre...


Katharina erzählte, woran der Stein erinnert und warum manche Menschen im Vorübergehen darauf spucken. Und weil die Menschen bei Bremen Vier so wahnsinnig nett sind, haben sie uns mal wieder einen Mitschnitt zur Verfügung gestellt, so dass nachhören kann, wer es verpasst hat. Dankeschön!

Zebra 4 forscht - Katharina Rosen über 'Gesche Gottfried' (mp3, 11 MB)

Donnerstag, 20. Oktober 2011

...and the 'Pfeffersack' goes to...

In Bremen wohnen 164 Millionäre.
Damit haben wir die zweithöchste Millionärsdichte Deutschlands.

Wer auf Platz 1 ist?
Hamburg. War ja wieder klar.

Montag, 17. Oktober 2011

Warum ist 'Alles in Butter'?

Weil Butter die Noppenfolie des Mittelalters war!
Aber von Anfang an: 'Alles in Butter!' ruft man aus, wenn alles in Ordnung ist. Auch im Mittelalter war dann alles in Ordnung und zwar die Ware - die war nämlich 'in Butter': eingegossen zum Schutz vor Stürzen auf den langen Handelswegen.
Glas war damals unglaublich teuer und wurde vornehmlich aus Venedig durch die größten Stürme in die ganze Welt verschifft - oder auf rumpeligen Straßen landeinwärts gefahren. Bekam der Fürst dann nur noch Glassplitter geliefert, konnte dieser natürlich recht ungehalten werden. Und so kamen die Händler auf die glorreiche Idee, flüssige Butter über die Gläser zu gießen, die dann aushärtete und die Ware schützend umgab - so konnte man das Glas transportieren ohne dass es Schaden nahm. Am Bestimmungsort wurde die Butter dann wieder erhitzt und anschließend die Gläser fleißig poliert...
Wer mehr Spannendes über das Mittelalter erfahren möchte, ist bei unserer Führung '1451 - Eine Reise ins Mittelalter' richtig - jeden Sonntag um 14:30 Uhr startet am Roland unsere Zeitmaschine!

Samstag, 13. August 2011

Duschen mit Beck´s?

Vielleicht habt Ihr es schon mal gehört, Bier-Shampoo macht voluminöseres Haar, geschmeidigeres Haar, glänzenderes Haar.

Was also tun, eine Flasche vom Sechser-Träger gleich in die Dusche stellen? Irgendwie ja auch schade drum...außerdem riecht es komisch. Also lieber Bier-Shampoo kaufen. ABER: Wer weiß, ob da nun wirklich Bier drinne ist und wenn ja welches? Ganz klar, der Beck´s-Fan will sich nicht mit Astra waschen - so weit kommt das noch!

Wir haben die Lösung für Euch entdeckt: Die 'Bierseife Bremer Art' der Manufaktur Wunderbar in der Nordheide: http://shop.manufaktur-wunderbar.de/



Da ist Beck´s drin und die riecht gut. Nordisch-Frisch nach Pfefferminze und Zitrone. Und werder-grün ist sie obendrein. Was will man mehr? Prost!


PS: Gibts auch mit Astra. Und Kölsch. Nur für alle Fälle...

Mittwoch, 10. August 2011

Was ist ein Semaphor?

Heute lernen wir mal wieder richtig was!
Wer in Bremerhaven an der Weser lang spaziert, etwa unterhalb des Zoo am Meer, der steht plötzlich vor einer seltsamen Stahlkonstruktion:

Nun, denkt sich der geneigte Betrachter...B? H? Breite und Höhe? Backbord und H...ja was? Nein, es ist alles ganz anders! B = Borkum und H = Helgoland. Aha! Und wieso das? Dieses Ding hier zeigte früher den Seeleuten die Windrichtung und Windstärke vor Borkum und Helgoland an. Die 4,5 Meter langen Zeiger in den Windrosen zeigen die Windrichtung und die sechs 1,5 Meter langen Zeiger oben drüber zeigen die Windstärke. Ein Zeiger bedeutet zwei Windstärken, eine Windstärke wird durch einen halbhohen Zeiger markiert. Mal ein Beispiel:


Borkum (links): Der Wind weht aus nördlicher Richtung mit Windstärke 3.
Helgoland (rechts): Der Wind weht aus nördlicher Richtung mit Windstärke 6. 
 Bei Windstille werden alle oberen Zeiger eingeklappt und die Windrosen zeigen nach Süden.

Und woher weiß das Ding das nun alles?
Ganz einfach: Alle zwei Stunden bekommt es neue Daten vom Deutschen Wetterdienst 'zugespielt' und ist damit immer auf dem aktuellen Stand. Früher stand das Ding an der Außenweser und wurde natürlich von Hand bedient - zur Sail 2005 wurde es unter Verwendung einiger Originalteile rekonstruiert und an der Schleuse wieder aufgestellt. Einen komplett im Original erhaltenen Wind-Anzeiger gibt es übrigens noch in Deutschland, für den muss der Bremer aber noch etwas weiter fahren, nämlich nach Cuxhaven. Da steht er seit 1884 und verrichtet unermüdlich seine Arbeit.

Ach ja, und wie heißt das Ding nun?
Es heißt Semaphor oder noch etwas genauer 'Wind-Semaphor'.

So, wieder was gelernt.